BeeBase›Wissen›Video-Wissen›
Digitalisierung

SharePoint, Teams & Server: Warum niemand eure Dateien findet

Die aktuelle Preisliste liegt irgendwo in SharePoint, Teams oder einem alten Netzlaufwerk, aber welche Version ist die richtige? In diesem Video zeigt Nino, wie das Ablagechaos entsteht, was es dein Unternehmen wirklich kostet und warum KI-Tools wie Microsoft Copilot das Problem sogar noch verstärken können. Ausserdem erfährst du, wie du deine Ablage in vier Schritten wieder in den Griff bekommst.

September 15, 2026
|
7:52
Minuten Video
|
4
Minuten Lesezeit
Video auf YouTube ansehen, kommentieren und abonnieren.
Auf YouTube öffnen
Das Wichtigste in Kürze
01
Mehrere Ablagen wie SharePoint, Netzlaufwerk und Teams entstehen meist beiläufig über die Jahre, weil im Unternehmen keine klare Ablagelogik existiert.
02
Laut einer Studie verbringen Mitarbeitende rund einen Viertel ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen, das kostet ein KMU schnell mehrere tausend Franken pro Monat.
03
KI-Tools wie Microsoft Copilot erfinden keine neue Struktur, sondern greifen auf die bestehende, oft chaotische Ablage zu und liefern dadurch inkonsistente oder falsche Antworten.

Wie das Ablagechaos entsteht

In den meisten Firmen gibt es nicht nur eine Dateiablage, sondern gleich mehrere, die im Lauf der Zeit beiläufig entstanden sind. Mal ein Netzlaufwerk, dann SharePoint, dazu Teams, ausserdem E-Mail-Anhänge im Posteingang oder im Archiv. Jede Ablage ist irgendwann aus einem bestimmten Grund entstanden, aber aufgeräumt wird nie, weil es keine klare Ablagelogik gibt. Jede Person legt Dateien so ab, wie sie es für richtig hält, nach Kunde, nach Jahr, nach Projekt oder nach Mitarbeitendem. Dazu kommen Kopien, und schon existieren zwei Versionen eines Dokuments, ohne dass klar ist, welche aktuell ist. Bei Verträgen, Offerten oder Preislisten wird das schnell zum echten Geschäftsrisiko. Häufig sind unterschiedliche Migrationen oder neue Mitarbeitende mit anderen Gewohnheiten der Auslöser. Das ist kein Disziplinproblem, sondern schlicht fehlende Struktur.

Was fehlende Informationen im Arbeitsalltag kosten

Eine Studie aus dem Jahr 2015 hat 12'000 Wissensmitarbeitende befragt. Rund ein Viertel der Arbeitszeit geht demnach für die Suche nach Informationen drauf. 40 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeit dadurch regelmässig blockiert wird, und weitere 40 Prozent erfinden regelmässig etwas neu, das im Unternehmen eigentlich schon existiert. Bei 20 Mitarbeitenden, die je zwei Stunden pro Woche mit Suchen verbringen, kommen schnell 40 Arbeitsstunden pro Woche zusammen, multipliziert mit dem eigenen Stundensatz. Dazu kommen Folgekosten durch doppelte Dokumentversionen oder falsche Preislisten. Diese Stunden bezahlt ein Unternehmen ohnehin jeden Monat, die Frage ist nur, ob schleichend über die Zeit oder einmalig durch eine Bereinigung.

Warum KI und Copilot das Problem verstärken können

Werkzeuge wie Microsoft Copilot erfinden keine neue Struktur, sondern greifen auf die bestehende Ablage zu. Das bedeutet: Je nach Zugriff liefert die KI unterschiedliche Antworten, ohne dass dies auf den ersten Blick auffällt. Früher hat man beim Öffnen eines Dokuments vielleicht noch gemerkt, dass es seit zwei Jahren nicht bearbeitet wurde. Bei einer KI-Antwort fällt das nicht mehr auf. Das führt oft dazu, dass Nutzende unzufrieden mit dem Output sind, ohne den eigentlichen Grund zu erkennen, nämlich die unstrukturierte Ablage. Eine klare Struktur ist deshalb die Voraussetzung, um wirklich Mehrwert aus KI zu holen. Ebenso wichtig ist der Zusammenhang mit Berechtigungen: KI zeigt jeder Person das, was sie ohnehin darf zu sehen, was in der Praxis oft deutlich zu viel ist.

Die Dateiablage in vier Schritten aufräumen

Aufräumen muss kein Jahresprojekt sein, es braucht nur die richtige Reihenfolge. Schritt eins: Struktur zuerst überlegen, bevor die erste Datei verschoben wird, meist gegliedert nach Abteilung, darunter Kunde oder Projekt, aber nicht zu tief verschachtelt. Schritt zwei: Ab heute nach vorne arbeiten, das heisst ein fixer Stichtag wird festgelegt, ab dem alles Neue in der neuen Struktur abgelegt wird, während alte Daten vorerst in einen Archivordner wandern. Schritt drei: Die wirklich wichtigen Dokumente wie Vorlagen oder Preislisten gezielt in die neue Struktur kopieren, das macht bereits den grössten Teil des Nutzens aus. Schritt vier: Eine Person und einen Termin definieren, die dafür verantwortlich ist, dass die Struktur eingehalten wird und bei Bedarf wieder zurückgeführt wird. So bleibt das Tagesgeschäft funktionsfähig, während die Ablage Schritt für Schritt in Ordnung kommt.

Häufige Fragen zu dieser Folge

Warum entstehen in Unternehmen mehrere Dateiablagen mit unterschiedlichen Versionen?

+

Mehrere Dateiablagen wie Netzlaufwerk, SharePoint und Teams entstehen in den meisten Unternehmen nicht geplant, sondern beiläufig über die Jahre. Mal wird ein neuer Cloud-Speicher eingeführt, mal kommt Teams dazu, mal bleiben alte E-Mail-Anhänge einfach liegen. Der eigentliche Grund, warum niemand aufräumt, ist meist das Fehlen einer klaren Ablagelogik. Ohne verbindliche Regeln legt jede Person Dateien nach eigenem System ab, nach Kunde, Jahr, Projekt oder Mitarbeitendem. Dazu kommen Kopien, wodurch mehrere Versionen desselben Dokuments entstehen und niemand mehr weiss, welche aktuell ist. Bei Verträgen, Offerten oder Preislisten wird das schnell zum echten Geschäftsrisiko. BeeBase hilft Schweizer KMU dabei, eine verbindliche Ablagestruktur zu definieren und sauber umzusetzen.

Ausführliche Antwort im FAQ

Wie viel kostet eine unklare Dateiablage ein Unternehmen wirklich?

+

Eine Studie aus dem Jahr 2015 hat 12'000 Wissensmitarbeitende befragt, ein Viertel ihrer Arbeitszeit geht demnach für die Suche nach Informationen drauf. 40 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeit dadurch regelmässig blockiert wird, und weitere 40 Prozent erfinden regelmässig etwas neu, das im Unternehmen eigentlich schon existiert. Bei 20 Mitarbeitenden, die je zwei Stunden pro Woche mit Suchen verbringen, kommen schnell 40 Arbeitsstunden pro Woche zusammen, multipliziert mit dem eigenen Stundensatz. Dazu kommen Folgekosten durch doppelte Dokumentversionen oder falsche Preislisten, die versendet werden. Diese Stunden bezahlt ein Unternehmen ohnehin jeden Monat, die Frage ist nur, ob schleichend über die Zeit oder einmalig durch eine gezielte Bereinigung. BeeBase unterstützt KMU dabei, diesen versteckten Kostenfaktor sichtbar zu machen und zu beheben.

Ausführliche Antwort im FAQ

Wie räumt man eine chaotische Dateiablage in vier Schritten auf?

+

Aufräumen muss kein Jahresprojekt sein, es braucht nur die richtige Reihenfolge. Schritt eins: Struktur zuerst überlegen, bevor die erste Datei verschoben wird, meist gegliedert nach Abteilung, darunter Kunde oder Projekt, aber nicht zu tief verschachtelt. Schritt zwei: Ab einem fixen Stichtag nach vorne arbeiten, das heisst alles Neue kommt in die neue Struktur, während alte Daten vorerst in einen Archivordner wandern. Schritt drei: Die wirklich wichtigen Dokumente wie Vorlagen oder Preislisten gezielt in die neue Struktur kopieren, das macht bereits den grössten Teil des Nutzens aus. Schritt vier: Eine Person und einen Termin definieren, die dafür verantwortlich ist, dass die Struktur eingehalten und bei Bedarf zurückgeführt wird. So bleibt das Tagesgeschäft funktionsfähig, während die Ablage Schritt für Schritt in Ordnung kommt. BeeBase begleitet Schweizer KMU durch genau diesen Prozess.

Ausführliche Antwort im FAQ
Kostenloses Erstgespräch

Vom Video zur Umsetzung im eigenen Betrieb.

Wir schauen deine Ausgangslage an und sagen dir, was sich lohnt und was nicht. Ohne Verpflichtung.