Viele Geschäftsführende führen ChatGPT-Lizenzen oder Microsoft Copilot ein und glauben, sie hätten ihr Unternehmen digital transformiert. In diesem Video zeigt BeeBase, warum das erst Modernisierung ist und in welchen drei Bereichen generative KI wirklich den Unterschied macht.
Geschäftsführende kommen aktuell oft mit derselben Ausgangslage auf BeeBase zu: Das Unternehmen ist bereits im Thema KI unterwegs, Mitarbeitende haben eine ChatGPT-Lizenz oder es wurde Microsoft Copilot eingeführt. Der Eindruck entsteht schnell, dass damit die digitale Transformation abgehakt ist. Tatsächlich verkauft das Unternehmen aber weiterhin dieselben Produkte, an dieselben Kunden, mit denselben Prozessen. Es sind nur zusätzliche KI-Tools im Einsatz. Das ist keine Transformation, das ist Arbeit an der Oberfläche und nutzt gerade einmal rund 10 % von dem, was KI für ein Unternehmen wirklich bewegen kann.
BeeBase übernimmt für KMU die digitale Verantwortung nicht, indem einfach alles läuft, sondern indem das Unternehmen strategisch vorangebracht wird. Dieses Video zeigt den Unterschied zwischen Modernisierung und echter Transformation, die drei Bereiche, in denen generative KI die Spielregeln für KMU gerade grundlegend verändert, und am Ende ein konkretes Beispiel, wie ein Unternehmen sich damit innerhalb weniger Wochen eine Marktposition gegenüber Mitbewerbenden aufgebaut hat.
Modernisierung bedeutet, bestehende Tools zu aktualisieren oder ein neues Tool zu nutzen, das vielleicht tatsächlich besser ist. Das macht durchaus Sinn und spricht nicht gegen Modernisierung. Bei echter Transformation befindet man sich jedoch in einer komplett anderen Sphäre. Es geht darum, Abläufe neu zu denken. Das sind zwei komplett verschiedene Spielfelder, und viele Geschäftsführende verwechseln sie gerade.
Der Grund, warum diese Unterscheidung so wichtig ist: KI ist heute für alle zugänglich. Aus der Steckdose sozusagen kann praktisch jedes Unternehmen KI nutzen. Der wirkliche Vorteil entsteht erst, wenn du KI strategisch so einsetzt, dass sie dem Business tatsächlich weiterhilft. Als Unternehmerin oder Unternehmer musst du dich deshalb entscheiden, ob du modernisieren oder transformieren willst. Modernisieren ist in Ordnung und hilft ein Stück weit. Willst du aber einen echten Abstand zu deinen Mitbewerbenden aufbauen, führt der Weg über echte Transformation.
Der erste transformative Bereich betrifft die Entscheidungsgeschwindigkeit in der Geschäftsführung. Früher konnte es Wochen bis Monate dauern, bis Daten erhoben, ausgewertet und diskutiert wurden, bevor überhaupt eine Entscheidung fiel. Mit KI sieht das anders aus: Du kannst Daten erheben, analysieren, auswerten und im Dialog mit der KI direkt Fragen stellen und Annahmen challengen. So kommst du deutlich schneller zu einer Entscheidung. Das funktioniert aber nur, wenn die Daten zentral und zugänglich vorliegen. Genau daran scheitern die meisten KMU: Daten liegen verstreut in alten Excel-Dateien, im CRM-System, irgendwo als PDF oder, ganz schlimm, nur im Kopf einzelner Mitarbeitender. Im Klartext heisst das: Bevor KI bei der Auswertung wirklich helfen kann, müssen IT und Datenbasis stimmen.
Der zweite Bereich ist Innovation und das Testen neuer Geschäftsfelder. Früher war es extrem teuer, ein neues Produkt oder einen neuen Markt zu testen. Man liess Texte schreiben, ein Grafikdesign entwickeln, Landingpages erstellen, und wusste erst nach 50'000 bis 100'000 Franken Investition, ob das Feedback vom Markt überhaupt positiv ausfällt. Die meisten KMU innovieren deshalb gar nicht, weil es zu teuer und zu riskant erscheint. Heute lässt sich innerhalb weniger Stunden testen, was früher Monate gedauert hat, von der Produktbroschüre über die Landingpage bis zum Finanzmodell, und das ohne externe Agentur. Innovation war lange ein Privileg grosser Konzerne mit viel Budget. Wer diese Möglichkeit heute nutzt, gewinnt einen Abstand zu Mitbewerbenden, den diese so schnell nicht mehr aufholen können.
Der dritte Bereich betrifft produktivere Mitarbeitende trotz Fachkräftemangel. Früher blieben viele Aufgaben in KMU einfach liegen, etwa Dokumentationen, Reports oder Datenbereinigungen, weil dafür Personal oder Spezialistinnen und Spezialisten gefehlt haben. Mit einem KI-Assistenten kann heute praktisch jede Aufgabe pro Mitarbeitendem gelöst werden, ohne dass eine neue Stelle geschaffen werden muss. Wichtig dabei: Das funktioniert nur, wenn KI aktiv und kontrolliert im Unternehmen geführt wird. Sonst entsteht Schatten-IT, bei der Mitarbeitende private KI-Tools nutzen und dabei unkontrolliert Kunden- oder Geschäftsdaten hochladen. Das ist aktuell eines der grössten Risiken für europäische KMU, die diese Nutzung nicht aktiv steuern, sondern einfach geschehen lassen.
Wie das konkret aussieht, zeigt ein Schweizer KMU aus dem Energiesektor mit rund 80 Mitarbeitenden. Das Unternehmen lief grundsätzlich stabil und solid, hatte aber eine stagnierende Umsatzentwicklung und Fachkräftemangel. Die Geschäftsleitung wusste, dass sie reagieren muss, aber nicht, wo der Hebel sitzt. Der typische falsche Weg wäre gewesen, ein neues Tool oder eine Copilot-Lizenz einzuführen, aber ohne Plan, also genau die Modernisierung statt Transformation, um die es im ersten Teil des Videos ging. Stattdessen ist BeeBase zunächst Abteilung für Abteilung durchgegangen und hat geklärt, wo Verbesserungspotenzial besteht und was die konkreten Herausforderungen sind. Danach wurde gemeinsam mit KI ein Case ausgearbeitet, eine Vollkostenrechnung erstellt und innerhalb von zwei Wochen der erste KI-Agent eingeführt, der ein Team in seiner Arbeit unterstützt hat. Anschliessend wurde ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess aufgesetzt, mit dem laufend weitere Agenten hinzugefügt und bestehende verfeinert werden. Der Effekt: Innerhalb weniger Wochen entstanden spürbare Verbesserungen und neue Möglichkeiten, ohne dass mehr Geld investiert wurde als bei den Mitbewerbenden. Entscheidend war die grundlegende Transformation, nicht das Budget.
Wie du siehst, arbeiten die meisten KMU mit ihren KI-Tools nur an der Oberfläche und nutzen einen Bruchteil von dem, was tatsächlich möglich wäre.
Wir schauen deine Ausgangslage an und sagen dir, was sich lohnt und was nicht. Ohne Verpflichtung.