Ein KI-Agent kennt seinen Auftrag dauerhaft, statt bei jeder Anfrage neu erklärt zu werden. In diesem Video zeigt Nino Schritt für Schritt, wie du in Langdock in unter zehn Minuten deinen ersten Agenten baust, ihm Zugriff auf Gmail und Google Kalender gibst und ihm die erste Aufgabe übergibst.
Ein Tool wie ChatGPT beantwortet einzelne Eingaben, ohne sich an einen festen Auftrag zu erinnern. Ein KI-Agent funktioniert anders: Einmal konfiguriert, kennt er seinen Kontext, weiss, worauf er zugreifen darf, und ist klar instruiert, ähnlich wie ein neuer Mitarbeitender nach einer guten Einarbeitung. Für den Alltag als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer heisst das konkret: Ein Agent sortiert morgens das Postfach, schreibt Entwürfe für Antworten, koordiniert Termine oder holt wöchentlich Zahlen aus dem CRM und erstellt daraus einen automatisierten Bericht, den man bei Bedarf direkt nachfragen kann.
Vor dem Start braucht es Zugang zu E-Mail (zum Beispiel Gmail oder Outlook) und idealerweise zum Kalender. In Langdock, einer DSGVO-konformen KI-Plattform aus Europa, die auf Microsoft Azure gehostet wird, lassen sich diese Zugriffe gezielt steuern. Die wichtigste Regel dabei: Ein Agent bekommt immer nur so viel Berechtigung, wie er für seine Aufgabe wirklich braucht. Bei E-Mails empfiehlt es sich, am Anfang nur Lese- und Entwurfsrechte zu vergeben und die Berechtigung zum Versenden erst später freizugeben, sobald Vertrauen in den Agenten aufgebaut ist.
In Langdock genügt eine kurze Beschreibung der gewünschten Aufgabe, entweder getippt oder per Mikrofon eingesprochen. Daraus erstellt die Plattform automatisch einen Titel, eine Beschreibung und die passenden Instruktionen, vergleichbar mit einem Tätigkeitsbeschrieb für Mitarbeitende. Danach lassen sich einzelne Aktionen wie das Versenden von E-Mails oder das Anlegen von Kalendereinträgen gezielt mit einer Bestätigungspflicht versehen, sodass nichts ohne Freigabe passiert.
Sobald der Agent steht, reicht eine einfache Anfrage im Chat, zum Beispiel eine Einladungsmail zu verfassen oder die Termine der kommenden Woche zusammenzufassen. Je mehr Informationen man mitgibt, desto präziser das Ergebnis. Fehlende Angaben kann der Agent gezielt nachfragen. Über die Rechteverwaltung lässt sich ein Agent später auch im ganzen Unternehmen verfügbar machen, etwa für Vertrieb oder Marketing, wobei jede Person nur mit den eigenen Zugriffsrechten arbeitet.
Für einen erfolgreichen Rollout braucht es klare Regeln, was mit einem Agenten gemacht werden darf und mit wem er geteilt wird. Mitarbeitende sollten aktiv einbezogen werden, um Vorbehalte abzubauen. Es empfiehlt sich, mit wenigen, klar definierten Use Cases zu starten statt mit vielen Baustellen gleichzeitig, laufend Feedback einzuholen und eine klare Verantwortlichkeit für den Agenten festzulegen.
In Langdock erstellst du einen KI-Agenten, indem du ihm einen Namen und eine Aufgabe gibst, zum Beispiel das Beantworten von E-Mails. Die Anweisung kannst du per Text eingeben oder als Sprachnachricht aufnehmen, auch auf Schweizerdeutsch. Danach kannst du die Anweisung direkt in der Anwendung optimieren, damit sie für den Agenten klarer verständlich wird. Zusätzlich gibst du dem Agenten eigenes Wissen, etwa Vorlagen, Excel-Tabellen, Standardantworten oder FAQ von deiner Webseite. Du kannst auch festlegen, dass der Agent ausschliesslich mit diesen internen Daten arbeitet und nicht im Web sucht, und welches Modell er dafür verwendet. Beantwortet der Agent eine E-Mail, kannst du die Antwort direkt über die Gmail-Integration als Entwurf erstellen oder versenden lassen, oder sie manuell kopieren.
Ausführliche Antwort im FAQEin Agent sollte immer nur so viel Zugriff bekommen, wie er für seine konkrete Aufgabe wirklich braucht. Für einen Agenten, der E-Mails vorbereitet, reichen anfangs Lese- und Entwurfsrechte völlig aus, das Versenden lässt sich bewusst weglassen, bis Vertrauen aufgebaut ist. Bei heiklen Aktionen wie dem Versand einer E-Mail oder dem Anlegen eines Kalendereintrags lässt sich zusätzlich eine Bestätigungspflicht einrichten, sodass der Agent erst nach Freigabe handelt. So bleibt die Kontrolle jederzeit beim Menschen, während der Agent trotzdem den Grossteil der Arbeit vorbereitet. BeeBase unterstützt Unternehmen dabei, diese Berechtigungen von Anfang an sauber und sicher aufzusetzen.
Ausführliche Antwort im FAQEin KI-Agent funktioniert am besten mit klaren Rahmenbedingungen. Zuerst muss definiert sein, was mit einem Agenten gemacht werden darf und mit wem er geteilt wird, sonst entsteht unkontrollierte Schatten-IT. Ebenso wichtig ist, die Mitarbeitenden von Anfang an einzubeziehen, damit keine Ängste um den Arbeitsplatz oder die eigene Verantwortung entstehen. Bewährt hat sich, mit wenigen, klar umrissenen Use Cases zu starten statt mit vielen Baustellen gleichzeitig, und den Agenten danach laufend mit Feedback zu verbessern. Zusätzlich braucht es eine klare Verantwortlichkeit für den Agenten im Unternehmen. BeeBase begleitet Unternehmen genau bei diesem Rollout, von der ersten Idee bis zur unternehmensweiten Nutzung.
Ausführliche Antwort im FAQWir schauen deine Ausgangslage an und sagen dir, was sich lohnt und was nicht. Ohne Verpflichtung.